Eigentlich wollte ich dieses Mal nicht zu den Passionsspielen gehen. Schließlich hatte ich sie zuletzt 2018 in Sömmersdorf gesehen.
Der Main-Post-Artikel "Wenn Jesus nicht mehr der strahlend weiße Held ist: So entstand die neue Version der Sömmersdorfer Festspiele" hat mich dann allerdings so neugierig gemacht, dass ich heuer doch wieder ein Ticket für eine Aufführung gekauft habe. Ich wurde nicht enttäuscht.
Beieindruckend und stimmig dargestellt z. B. die Person des Judas. Theologisch gut und auch für Nichtchristen verständlich die Einsetzungworte Jesu beim Abendmahl "Ich breche dieses Brot mit euch, weil ich mich für euch brechen lasse wie dieses Brot" - einfach sehr gut.
Ich werde mir diese Passion noch einmal anschauen - viele Details habe ich mit Sicherheit beim ersten Sehen übersehen. Dann bei einer Abendvorstellung - mit sicher noch größerer atmospharischer Dichte.
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