Aktuelles &Neuigkeiten

Eine Karawane und vier Höcker

geschrieben am 11. Juni 2018

Copyright: Silvia Eidel

Orientalische Kulissen und Klänge werden die Zuschauer der Fränkischen Passionsspiele Sömmersdorf ab 24. Juni zwei Monate lang in das Heilige Land versetzen. Unterstützt wird ein lebendiger Eindruck durch bunte Händlerszenen oder Esel, Schafe und Hühner. Erstmals werden in diesem Jahr auch zwei Kamele das Bühnenbild bereichern.

Genüsslich knabbern Sonja und Tamara an den Blättern eines Baumes, als sie hinter der Bühne auf ihren großen Auftritt warten. Eine Bremse ärgert aber die weißhaarige Kameldame Sonja, so dass sie rückwärts ausweicht und Ina Seufert das Halfter fest in der Hand halten muss. Ihr Mann Helmut zupft sein schwarzes Tuareg-Kostüm zurecht und tätschelt dabei der ruhigen, braunhaarigen Tamara den Hals.

Das Gochsheimer Ehepaar Seufert kümmert sich für die Sömmersdorfer Passionsspiele um die beiden tierischen Neuzugänge. „Mein Vater Alfred war vor fünf Jahren der Eselführer“, erzählt Sohn Helmut, weshalb er jetzt in die Fußstapfen seines mittlerweile verstorbenen Vaters trat. Der war zwar schon 1962 von Sömmersdorf nach Sennfeld gezogen. Aber er hatte seinen Helmut als Kind immer mit zu den Passionsspielen genommen, wo er selbst lange als Hoher Priester Kajaphas auf der Bühne stand.

„Das ist einfach eine Herzenssache für mich“, erklärt der Gochsheimer Landwirt seine Mithilfe. Zumal er als Pferdehalter und –züchter sich auch gut mit großen Tieren auskennt. Deshalb nahm er den Wunsch des Passionsspielvereins und der beiden Regisseure Hermann J. Vief und Marion Beyer auf, diesmal auch echte zweihöckrige Kamele im Spiel dabei zu haben.

Über seine Züchterkontakte landete Helmut Seufert in Schwürbitz bei Michelau im Landkreis Lichtenfels. Dort hält und züchtet ein ehemaliger Schausteller diese Kamele. Für drei Monate lieh sich Seufert im Vereinsauftrag zwei Exemplare dieser Schwielensohler aus und brachte sie auf eine Weide nach Sömmersdorf. Heu, Weizenschrot und Zuckerrübenschnitzel erhalten die beiden drei- und eineinhalbjährigen Kamele als Futter. „Zum Locken habe ich immer eine Karotte in der Tasche“, grinst Seufert und zieht ein Exemplar aus seinem Tuareg-Kostüm. „Das mögen sie besonders“.

Seine beiden Kinder Naomi und Elias spielen mit Begeisterung in ihren schwarzen Kostümen als Teil der Karawane mit, die den jüdischen König Herodes auf die Bühne begleitet. Unterstützung erhält das Gochsheimer Ehepaar auch durch seine Freundin Daniela Schäfer, die als gelernte Tierpflegerin sich mit um die zwei Kameldamen kümmert.

Auch wenn die weiße Sonja ihre Lippen spitzt und Ina Seufert warnt: „Vorsicht, vielleicht spuckt sie“, sind die Tiere gelassen. Für ihren großen Auftritt traben sie gemächlich über den sogenannten Eselspfad von der Seite auf die Freilichtbühne. „Man sagt ihnen ja nach, dass sie stur sind“, sagt Helmut Seufert. „Aber bis jetzt hatten wir noch kein Problem, es klappt ganz gut“, meint er und positioniert die Tiere. Ganz ruhig stehen sie da und betrachten gelassen die farbenprächtige Herodesszene mit den Tänzerinnen.

In die zweimonatige Spielzeit der Passionsspiele fällt auch die Getreideernte für den Landwirt Seufert. Aber er versichert, dass er trotzdem mit seinen Kamelen zu den Vorstellungen kommen wird. „Die Zeit, die nehme ich mir“.

 

Text: Silvia Eidel, freie Journalistin

 

 


Im Zeichen des Fisches

geschrieben am 10. Juni 2018

Copyright: Silvia Eidel

Jeder Fisch ist ein Unikat: Unterschiedlich bunt und kreativ bemalen derzeit die Kleinen des neuen Wald- und Naturkindergartens Schonungen 500 Holzfisch-Anhänger. Sie werden an Zuschauer der Fränkischen Passionsspiele Sömmersdorf verteilt, als greifbare Erinnerung an das Theaterstück vom Leben und Sterben Christi.

Mit Hingabe widmen sich die 14 Kinder auf einem zum Tisch umfunktionierten Baumstumpf der Bemalung der etwa acht Zentimeter großen Fische. Mit Holzstiften, Fingerfarben und ökologischen Textilmarkern hauchen sie dem hellen Material buntes Leben ein.

„Jeder Fisch ist anders, so vielfältig wie unsere Gesellschaft“, sinniert Ralf Fambach. Er ist gemeinsam mit seiner Frau Claudia Initiator und Mitgründer des Schonunger Naturkindergartens auf dem Galgenberg, der seit September 2017 in Betrieb ist. Es ist der zweite Naturkindergarten im Landkreis nach Gerolzhofen, die Arbeiterwohlfahrt ist Träger der besonderen Einrichtung. „Wir haben hier unglaublich aktive Eltern“, freut sich AWO-Kreisgeschäftsführer Jürgen Sander.

Zu den vielen Ideen zählen auch die Holzfische. Geboren wurde das ungewöhnliche Kooperationsprojekt von Ralf Fambach und seinem Arbeitskollegen bei ZF, Johannes Gessner. Der Ingenieur engagiert sich als zweiter Vorsitzender des Vereins Fränkische Passionsspiele Sömmersdorf und steht in dieser Spielsaison ab 24. Juni wieder 18 Mal als Verräter Judas auf der Freilichtbühne.

Copyright: Silvia Eidel

Um am Ende jeder Vorstellung etlichen Zuschauern nicht nur ein Nachdenken über das Gesehene mit auf den Weg zu geben, sondern auch etwas Greifbares, ein besonderes „Give-away“, sollen nun statt bemalten Steinen wie 2013 die Holzfische taugen. „Das Fischsymbol ist ja das christliche Erkennungszeichen“, meint Gessner. Im Passionsspiel trage Jesus solch einen Fisch-Anhänger, der zudem eingebunden ist in die Handlung des Stücks: Jesus übergibt ihn an die Jüngerin Maria Magdalena.

Ausgesägt wurden die 500 Fisch-Anhänger von der Werkstatt der Lebenshilfe Schweinfurt. Ihr erteilte der Passionsspielverein den Auftrag, nachdem Gessner zunächst im Internet recherchiert hatte. „Aber wir wollten, dass das Give-away aus der Region kommt“. Aufgedruckt auf den Fischbauch ist „Passion Sömmersdorf 2018“. „Das Material Holz passt natürlich wunderbar zu unserem Waldkindergarten“, ergänzt Ralf Fambach.

Geplant ist, dass die Zuschauer in Sömmersdorf solche Fische auch am Info-Stand kaufen können. „Falls es Nachfrage gibt, können wir gern noch weitere bemalen“, lacht Kindergartenleiterin Claudia Seuffert-Fambach. Sie freut sich mit ihren Kolleginnen Nicole Hofmann und Johanna Leimbach über die Einladung ihres Arbeitsgebers AWO zu einer Passionsspiel-Vorstellung. Und hofft, dort in Sömmersdorf die bemalten Fische „ihrer“ Waldkinder wieder zu entdecken.

 

Text: Silvia Eidel, freie Journalistin

 


Nur ein Hauch von Lampenfieber

geschrieben am 27. Mai 2018

Copyright: Silvia Eidel

Das Kreuz auf der LED-Wand hinter der Heimatkapelle leuchtete. Auch die Passionsspieler in ihren Kostümen auf der Freilichtbühne Sömmersdorf sorgten für aufmerksame Blicke der Besucher und Zuschauer des Open Air-Gottesdienstes, den das ZDF am Sonntag morgen live übertrug. „Mehr als ein Spiel“ war die Messfeier überschrieben, die Domvikar Paul Weismantel zelebrierte und die die Mitfeiernden berührte.

„Genießen Sie diesen Gottesdienst unter freiem Himmel“, hatte vorher Redakteur Benjamin Krysmann den etwa 800 Menschen am Platz mitgegeben. Der Verantwortliche der KFA, der Katholischen Fernseharbeit der Deutschen Bischofskonferenz, übernahm das „Warm up“, er stimmte die Besucher vor der prächtigen Theaterkulisse des alten Jerusalem auf die ZDF-Übertragung ein. Immer lächeln, kein Kaugummi, kein Winken in die Kamera, kräftig mitsingen und die Kollekte hinterher beim Ausgang abgeben, in bar, nicht mit Karte.

Seine lockere, dann wieder ernste Art kam an, die Besucher beherzigten die Anweisungen und sangen schon im Vorfeld zu den Klängen der Heimatkapelle Sömmersdorf kräftig mit.

In der Robert-Seemann-Halle hatten unterdessen die Ministranten und der Zelebrant, Domvikar Paul Weismantel, ihre Gottesdienstgewänder angezogen. Vor dem Eingang, noch am hinteren Ende des Zuschauerplatzes, begrüßte dann der 62jährige Priester die Fernsehzuschauer und stellte ihnen den fränkischen Passionsspielort vor. Mit dem Kreuz voran zog er zur Bühne, begleitet von der Steady-Kamera, die während des Laufens die Bilder übertrug.

Dass Bilder für eine Fernsehübertragung wichtig sind, dass sie aber nicht den Inhalt des Gottesdienstes überlagern sollen, dafür sorgte Regisseur Matthias Schwab. Im Übertragungswagen am Parkplatz verfolgte er auf etlichen Bildschirmen das Geschehen, gab Anweisungen, welche der fünf Kameras welches Bild sendet.

Von den Sömmersdorfer Passionsspielern war er begeistert. „Sie sind gewöhnt, mit Regisseuren zu arbeiten“, meinte er. Daher sei alles problemlos verlaufen, die Anweisungen seien sofort befolgt worden.

Auch von der tags zuvor gedrehten und aufgezeichneten Meditationsszene, die während der Kommunionausteilung eingeblendet wurde, zeigte er sich angetan. Knapp zwei Minuten lang war – nur für die Fernsehzuschauer – die Szene zwischen Petrus und der Magd am Feuer gedreht worden, bei der Petrus seinen Herrn dreimal verleugnet. „Das war sehr professionell, unterstrich Schwab. „Dass das Laien sind, ist kaum zu glauben“, lobte er die Schauspieler Marcel Martschoke und Lisa Schneider.

Copyright: Silvia Eidel

Weitere Passionsspieler sprachen das Kyrie, lasen die Lesung oder verbanden ihre Fürbitten mit ihrer Theaterrolle. Lampenfieber war dabei einigen anzumerken.

Wie sehr ein Spiel die Menschen beeinflusst, äußerte Domvikar Paul Weismantel in seiner frei gesprochenen Predigt. Das Passionsspiel konfrontiere den Menschen mit allen Fragen des Lebens: Leid, Verlust, Scheitern, Verrat. Jesu Leidensgeschichte fordere jeden heraus, den eigenen Platz in diesem Geschehen zu finden. Aber auch wenn man Zweifel habe, sei Verzweiflung nicht das letzte Wort. „Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt“, schloss der Priester mit Jesu Worten.

Zufrieden mit dem Ablauf zeigte sich Produktionsleiterin Silke Hart. „Es lief wunderbar“, meinte sie, auch wenn sie zwischendurch dem Priester ein Zeichen geben musste, sich mehr Zeit zu lassen. 44 Minuten und 30 Sekunden Gottesdienst waren ohne Zwischenfälle gesendet. Dann war Schluss, auch für den Zuschauer am Fernseher, auf den dann „Bares für Rares“ wartete.

 

Text: Silvia Eidel, freie Journalistin

 

 


Leidenschaft und starke Nerven

geschrieben am 16. Mai 2018

Copyright: Silvia Eidel

Vorne auf der Bühne schreit Jesus die Händler im Tempel an und wirft mit lautem Gepolter ihre Tische um. Hinten im Zuschauerraum flext ein Arbeiter die Profile für die Zeltmembran zurecht und oben im Hubsteiger über den Köpfen der Schauspieler schrauben Männer an der stählernen Dachkonstruktion. An vielen Baustellen wird am Freilichtspielgelände Sömmersdorf gleichzeitig gearbeitet, denn der Countdown läuft, bis ab 24. Juni nach fünf Jahren wieder die Fränkischen Passionsspiele gezeigt werden.

Jesus ist fertig, die Szene „abgefrühstückt“, wie es Profi-Regisseur Hermann J. Vief und seine Kollegin Marion Beyer ausdrücken. Statt Händler lassen sich jetzt bei orientalischer Musik die Mitglieder des Hohen Rates im Bühnenhaus nieder. Zuerst grübelt Egbert Pfeuffer als bärtiger Hoher Priester Kajaphas darüber, wie diesem Mann aus Nazareth mit seinen revolutionären Reden beizukommen ist. Dann ist Wechsel und Norbert Mergenthal brütet über eine List.
Etwa 20 Hauptrollen sind beim Theaterstück über das Leben, Sterben und Auferstehen Jesu doppelt besetzt, eine Entlastung für die Amateur-Schauspieler an den 18 Vorstellungen dieser Spielsaison auf der Waldbühne des 680 Einwohner-Dorfes. Präsent sind dennoch alle Darsteller, jeweils als alternierende Figuren, in diesem Fall als Ratsmitglied Theophilos. Notfalls können sie so dem anderen über Texthänger hinweghelfen.

„Der Fokus liegt heute auf allen Gängen, auf den Wegen, dem Tempo und dem Timing“, hat Regisseur Vief den 320 Spielern am Morgen angesagt. Bei dieser technischen Probe auf der Freilichtbühne sollen erstmals alle 20 Szenen des Drei-Stunden-Stücks im Zusammenhang laufen. „Wir müssen die Spieler in kurzer Zeit wieder coachen, denn bei manchen sind die letzten Einzelproben schon vier Wochen her“, erklärt Regisseurin Beyer. Aber sie weiß aus der Erfahrung von 2013: „Das wird.“

Mit ihren Vorbereitungen liegt die Regie im Zeitplan und auch mit den Leistungen und der Probendisziplin der Sömmersdorfer ist sie zufrieden. Vief muss allerdings die Mikrofonträger noch daran erinnern, beim Verlassen der Bühne nicht ins private Gespräch zu verfallen. „Da heißt’s dann nicht, bei den Bayern steht’s Drei zu Null“, ermahnt er.

Copyright: Silvia Eidel

Beeinträchtigt wird diese Wochenendprobe allerdings durch die Bauarbeiten am Platz. Witterungsbedingt und wegen Planungs- und Fertigungsproblemen liegt der Aufbau des neuen Zuschauerdaches in Zeitverzug. Zwar wölbt sich mittlerweile die 170 Tonnen schwere Stahlkonstruktion über den 45 Meter breiten und 40 Meter langen abfallenden Platz.

Aber darauf muss noch aufwändig die Zeltmembran in sechs Teilen aufgezogen und gespannt werden. 1600 Quadratmeter Oberfläche werden mit dem reißfesten und begehbaren Polyestergewebe bedeckt, erläutert der Bauleiter der Firma Velabran, Hans-Peter Seitz. Er schneidet gerade die Profile für die Aufhängung zurecht. Das aufwändige Verfahren mit Verschweißen, Vorspannen, Verankern und Endspannen braucht Sorgfalt – und Zeit. Die wird mittlerweile knapp.

Denn in die Dachkonstruktion müssen für neue Licht- und Tontechnik noch 1,5 Kilometer Kabel eingezogen werden. Scheinwerfer für das Bühnengeschehen, 24 Leuchten für den Zuschauerraum und zwei riesige bananenförmige Lautsprecher müssen ebenfalls aufgehängt werden, notfalls auch nachts.

30 neue Mikrofone, 26 für die Schauspieler, vier für die Live-Musiker in neu gebauten Orchesterraum, sind bereits kalibriert. Die Vorbühne braucht auch noch Mikros, damit die Geräusche der Schauspieler zu hören sind. Die nötigen Ton- und Lichtmischpulte dazu sind in der neuen Technikkabine am hinteren Platzende bereits eingebaut.
Auch eine 28 Quadratmeter große LED-Videowand in der Innenbühne ist schon installiert. Sie soll einigen Szenen mehr Tiefe geben, dem Saal des Hohen Rates etwa oder dem Palast des Königs Herodes. Eine halbe Million Euro kostet die gesamte neue Technik.

Während sich auf der Bühne Jesus mit seinen Jüngern unter den dunklen Klängen einer Duduk-Flöte auf den Weg nach Jerusalem macht, misst Vereinsvorsitzender Robert König im Zuschauerraum aus, wo die Sitzschalen montiert werden. 1920 Plätze wird es wohl geben, rechnet er aus. Dafür wird er mit anderen Freiwilligen mehrere tausend Löcher für die Sitzhalterungen in den Betonboden bohren.

König muss erst am nächsten Tag, am Sonntag, seine Jeans gegen den Brustpanzer des römischen Statthalters Pontius Pilatus tauschen und diesen Jesus zum Tode verurteilen. Deshalb kann er jetzt mit dem zweiten Pilatus, Vereinskassier Dieter Mergenthal, die Abstände der Stuhlreihen festlegen.

Copyright: Silvia Eidel

Die beiden Männer zählen zum engeren Vereinsvorstand von fünf Personen. Diesem zur Seite steht ein zehnköpfiger Beirat, der das Führungsteam durch selbstständige Ausschüsse unterstützt: für Bühnenbau, Lichttechnik, Tontechnik, Kostüme, Maske, Marketing, Finanzen, Nachwuchsarbeit und Fortbildung, Robert-Seemann-Halle sowie Bau und Instandhaltung der Liegenschaften.

Alle Verantwortlichen erledigen ehrenamtlich mit freiwilligen Helfern die Vereinsarbeit, ihren Lebensunterhalt verdienen sie in anderen Berufen. Vorsitzender König ist in Rente, ein Glück für den Verein, denn seine Arbeit ist ein Full-Time-Job, der einen Geschäftsführer rechtfertigen würde.

Für die Passionsspiele, aber auch für die Freilichtkomödien wie „Don Camillo“ engagiert der Verein dann echte Profis, hauptberufliche Theaterregisseure wie Vief und Beyer. Und auch für die meisten der aktuellen Bauarbeiten zur Weiterentwicklung des Freilichtgeländes sind Fachfirmen nötig. Fast 2,8 Millionen Euro soll dies kosten. „Es wird aber wohl mehr werden“, schätzt König angesichts unerwarteter Probleme.

Mit kritischem Blick verfolgt Ruth Stark am Bühnenrand die jubelnden Massen beim Einzug Jesu in Jerusalem. „50 neue Volksgewänder haben wir genäht“, erzählt die Sömmersdorferin, „weil so viele diesmal mitspielen wollen. Und viele Kinderkleider, denn so viele Babys wie heuer hatten wir noch nie“. Mit sechs weiteren Frauen fertigte sie neue Uniformen für die Tempelwächter, änderte vorhandene Kostüme, legte das weiße Gewand der Ehebrecherin in Tee ein oder bastelte aus Joghurtbechern Kopfbedeckungen für neue Spieler des Hohen Rats. „Wir suchen halt die günstigste Lösung“.

Wie bei vielen Familien des Dorfes hilft auch ihr Mann Kurt wie selbstverständlich bei den Passionsspielen mit, als Bühnenbauer. Sohn Stefan steht als Apostel Johannes auf der Bühne, Tochter Lisa als Magd am Feuer. Ihr gegenüber wird Petrus seinen Herrn verleugnen.

Außerdem bietet die Familie in ihrem Garten den drei Eseln Quartier, die eigens für die Passionsspiele ausgeliehen wurden. „Die können ganz schön laut schreien“, lacht Ruth Stark, die sich aber über ihre tierischen Gäste freut. „Das ist eine schöne Zeit, wenn Lilli, Alfred und Elsa da sind“.

Es ist Mittag geworden. „Ein Leberkäsbrötchen wär‘ jetzt recht“, meint Judas-Darsteller Frank Greubel, der gerade seinen Wechsel-Spieler Johannes Gessner beobachtet. Der macht Jesus Vorhaltungen wegen der leeren Apostel-Kasse.

So profan wird die Verköstigung der gut 30.000 Besucher der Passionsspiele nicht werden. Denn die Sömmersdorfer zählen auf das Gesamtpaket Passionsspiele, mit erstklassigem Schauspiel, Atmosphäre und Versorgung der Besucher. Daher warten orientalisch angehauchte Gerichte, zählt Marketing-Beauftragter Norbert Mergenthal auf: Reispfanne mit Kichererbsen, Lammbällchen, Datteln im Speckmantel oder orientalische Pizza. Dazu extra etikettierter Nazarener-Weißwein und Magdala-Rotwein aus der Region und eigens aus Israel importierter Roter. Den Verkauf von Speisen und Getränken übernehmen hauptsächlich die Vereine.

Gut durchorganisiert erscheint das Mammut-Projekt Passion, auch wenn immer mal wieder improvisiert werden muss. Genauso akribisch wird vom ZDF der katholische Fernseh-Gottesdienst geplant, der am 27. Mai um 9.30 Uhr von der Freilichtbühne übertragen wird. „Wir freuen uns auf jeden, der kommt“, sagt Vereinsvorsitzender König. Der langjährige Wortgottesdienstleiter wird er im Pilatus-Kostüm die Lesung des Tages vortragen. Und damit verdeutlichen, dass für die Sömmersdorfer die Passion mehr als ein Spiel ist.

 

Text: Silvia Eidel, freie Journalistin

 

 


Hurra – nein „i-ah“, unsere Esel sind da

geschrieben am 1. Mai 2018

Ihre Anwesenheit ist nicht zu überhören, eine kleine Kostprobe ………. >>>>>>>> mal reinhören 

Normalerweise begeistern Lilly, Alfred und Elsa die Besucher und Urlauber im Lindleshof in Sulzfeld bei Bad Königshofen.

 

 

Jetzt gehen die Drei selbst auf Reisen und machen für knapp vier Monate Urlaub bei Ruth und Kurt Stark in Sömmersdorf. Na ja – Urlaub insofern, dass es ihnen da mit Sicherheit sehr gut gehen wird und sie verwöhnt werden. Zusätzlich werden Lilly, Alfred und Elsa aber zu Hauptdarstellern bei den Fränkischen Passionsspielen 2018.

Um die Geschichte vom Leiden und Sterben Jesu möglichst authentisch wirken zu lassen, begleiten die Esel Jesus und die Apostel vom Einzug in Jerusalem bis zur Auferstehung. Vor dem Applaus wartet auf die Esel aber auch Probenarbeit – also doch nicht nur Urlaub.

Sorgfältig und langsam werden sie auf die neue Umgebung und Wege auf der Bühne vorbereitet. Sicher wird es am Ende der Passion 2018 wieder viele traurige Sömmersdorfer geben, wenn „unsere Eselchen“ ihre „Expedition“ beenden. Wir hoffen allerdings auf über 30.000 begeisterte Besucher.

Wer das Trio näher kennenlernen möchte, macht dann einfach mal Urlaub auf dem Lindleshof in Sulzfeld.  Mehr Infos unter www.lindleshof.de

Vielen Dank an Familie Heller für die „tierische“ Unterstützung.

 

 


Spannende Lösung überm Zuschauerraum

geschrieben am 26. April 2018

Copyright: Mark Kreuzinger

Millimeterarbeit wird derzeit bei der tonnenschweren Dachkonstruktion am Sömmersdorfer Passionsspielgelände geleistet: Ein großer Autokran hievt Stück für Stück die Teile des gewölbten Stahltragwerk in die Höhe, wo sie mit insgesamt drei Tonnen Schrauben zusammengefügt werden. Die Zeit drängt, denn beim live übertragenen ZDF-Gottesdienst am 27. Mai sollte dort keine große Baustelle herrschen. Spätestens bei der Premiere der Fränkischen Passionsspiele am 24. Juni muss das Dach fertig sein.

Das erste der beiden Bogenbinderpaare spannt sich bereits frei über den 45 Meter breiten Zuschauerplatz. Nach Ostern hatte der Dachaufbau mit der Montage der mächtigen, 6,5 Tonnen schweren Stahl-Fußpunkte auf die vier Stahl-Beton-Fundamente begonnen. Wegen des abfallenden Geländes des Zuschauerplatzes, auf dem knapp 2000 Sitzschalen noch montiert werden müssen, sind die Fußpunkte auf den beiderseitigen Widerlagern vorne und hinten unterschiedlich hoch, erläutert Robert König, Vorsitzender des Auftrag gebenden Vereins Fränkische Passionsspiele Sömmersdorf.

Auf die Fußpunkte montiert sind an jeder Seite die ersten Teile der fachwerkartigen Bogenbinderpaare, die gegenläufig geneigt den Platz quer überspannen. Versteift sind diese Stahlteile in der Längsrichtung durch ebenengleich eingebundene Traversen von der Robert-Seemann-Halle bis zur Freilichtbühne, auf 40 Meter Länge. Die beiden Mittelteile, die den ersten Querbogen vervollständigen, wurden in dieser Woche eingesetzt. Elf Meter hoch wölbt sich jetzt der Stahl über den Platz.

Jede einzelne hochfeste Schraube, Größe M 30, mit der ein Monteur vom Hubsteiger aus die Stahlrohre mit 22 Zentimeter Durchmesser verbindet, muss zunächst maschinell angezogen, dann händisch nachgezogen werden. 1620 Newtonmeter Zugkraft sind dafür nötig. „Zum Vergleich: Beim Auto sind es 120 bis 140 Newtonmeter, um Felgen festzuziehen“, staunt der ehrenamtliche Vereinsvorsitzende König, der bis zu seinem Ruhestand als Kfz-Techniker gearbeitet hatte.

Copyright: Silvia Eidel

Die gewaltige, bogenförmige Dachkonstruktion aus feuerverzinktem Stahl ist in jeder Hinsicht eine Herausforderung. „Hier ist alles rund und nichts gerade“, meint der Montageleiter der Stahlbaufirma Lehmann aus Geretsried, Markus Jakob. Was Planer, Statiker, Produktionsfirma und Monteure vor schwierige Aufgaben stellt.

Die Statik der ästhetischen Konstruktion des Architekten Michael Theiss erwies sich als kompliziert. Waren anfangs 98 Tonnen Stahl im Leistungsverzeichnis aufgeführt, sind es mittlerweile 164 Tonnen. Die Statiker des Schweinfurter Ingenieurbüros Joachim, dazu der Prüfstatiker des Gewerbeaufsichtsamtes, Ralf Gastmeyer – er agierte bereits am Dach des Münchner Olympiastadions – und der Statiker der Produktionsfirma Lehmann gingen auf Nummer höchste Sicherheit.

„Geplant wurde mit zwei Rohren bei den Bogenbinderpaaren, jetzt sind es drei“, erklärt König. Was natürlich die Stahlkosten erhöht.

Auf dem dritten Rohr wird die Münchner Firma Velabran die 1600 Quadratmeter große Oberfläche der Dachkonstruktion mit einer hellen Membran überspannen: Aus Polyestergewebe mit PVC-Beschichtung, nur zwei Millimeter dick, aber extrem reißfest und tragfähig hinsichtlich Schnee- und Windlast und, nach Firmenangaben, geräuscharm bei Regen.

Derzeit wartet man an der Baustelle auf das hintere Mittelteil des Stahlbogens, das noch im Bau ist. Achtfache, teils zwölffache Schweißnähte sind auch dort nötig.

„Für mich ist es faszinierend, was Planer, Statiker und Metaller hier leisten“, zeigt sich König beeindruckt. Denn er weiß, dass bis aufs My, den Millionstel Meter genau, gearbeitet werden muss.

 

Text: Silvia Eidel, freie Journalistin

 

 


Wie geht’s hinauf nach Golgotha?

geschrieben am 23. April 2018

Copyright: Silvia Eidel

Wer steht wo, wohin müssen sich die römischen Soldaten orientieren, aus welcher Richtung kommt das jüdische Volk hinaufgeströmt nach Golgotha, wann beginnt die eigentliche Kreuzigung Jesu? Auf der Sömmersdorfer Freilichtbühne haben bei brütender Hitze die Außenproben für die Fränkischen Passionsspiele begonnen und die beiden Regisseure dirigieren die Darsteller an ihre Positionen.

Erste Stellprobe nennen Hermann J. Vief und Marion Beyer diese Arbeit. Weil die Freilichtbühne verändert wurde, neue Bauten hinzukamen, neue Zugänge und Spielmöglichkeiten geschaffen wurden, weil mehr und andere Sömmersdorfer als vor fünf Jahren mitspielen, muss jeder Weg und jede Stellung des Theaterstücks vom Leben und Sterben Jesu neu eingeübt werden.

Die Kreuzigungsszene steht an. Vief erklärt, wo und wie die Soldaten agieren, wie sie das Volk abschirmen, wie sie der Mutter Maria, der Jüngerin Magdalena und dem Apostel Johannes den Zugang verwehren. „Hauptmann, du musst jetzt anweisen“, ruft Regisseurin Beyer Holger Engert zu, der diese Rolle verkörpert.

Wieder und wieder wird der Ablauf geprobt, werden erst die beiden Schächer, dann Jesus hinaufgeführt auf den Hügel an der linken Bühnenseite. Die begleitenden Volksdarsteller müssen immer wieder warten, unterhalten sich, ein paar Frauen zeigen sich gegenseitig, wie die Kopfbedeckung zu arrangieren ist.

Manche Schauspieler tragen noch T-Shirt und kurze Hose, andere haben Probengewänder an. Die „echten“ Kostüme werden ab der nächsten Probe getragen, damit bei den Spielern das Gefühl für die richtige Bewegung entsteht. Brillen, Uhren oder Ohrringe sind jetzt noch erlaubt, bei den späteren Proben aber tabu.

Die Stimmung ist locker, heiter, es wird gelacht, dann aber wieder konzentriert gearbeitet. Für alle Beteiligten ist es ein anstrengendes, aber auch befriedigendes Wochenende.

 

Text: Silvia Eidel, freie Journalistin

 

 


Bauarbeiter legen Nachtschichten ein

geschrieben am 31. März 2018

In einem Atemzug mit dem Münchner Olympiastadion und der Elbphilharmonie Hamburg darf das neue Zuschauerdach am Passionsspielgelände Sömmersdorf genannt werden: Weil bei ersterem der gleiche (Prüf-)Statiker für die neuartige Dachkonstruktion am Werk beteiligt war, bei zweitem die gleiche Firma Velabran eine „spannende Lösung“ mit Stahlkonstruktion und Membran anbot, dort für den Klangreflektor über dem Orchester.

Kreativität und Know-how, aber auch den Einsatz aller beteiligten Planer, Statiker und Firmen am 2,7 Millionen Euro-Projekt in Sömmersdorf würdigte Bayerns Innenstaatssekretär Gerhard Eck auf der Baustelle. Der Donnersdorfer Politiker setzt sich besonders für das Leuchtturmprojekt im Landkreis Schweinfurt ein. Er unterstützte den Verein Fränkische Passionsspiele dabei, die Finanzierung durch verschiedene öffentliche Geldgeber in trockene Tücher zu bekommen.

Copyright Silvia Eidel

 

Auch weil er selbst aus dem Baufach kommt, weiß er, wie schwierig es angesichts boomender Baukonjunktur ist, überhaupt Firmen und Fachleute zu bekommen. Es läge ihm am Herzen, für die vorzügliche Arbeit Dank zu sagen, meinte Eck, den Euerbachs Bürgermeister Arthur Arnold den „Schirmherr“ des Projekts nannte.

Gleichzeitig spornte Eck angesichts des Zeitdrucks bis zum ZDF-Gottesdienst auf der Passionsspielbühne am 27. Mai und bis zur Premiere der Passionsspiele am 24. Juni an. „Wir müssen jetzt so viel Zeit wie möglich rausholen“, gab er den Firmenvertretern mit. Hand in Hand müsse gearbeitet werden. Denn zwischendurch habe er etwas bangen müssen.

Nach der Fertigstellung der mächtigen Stahl-Beton-Fundamente und -Widerlager für die Dachkonstruktion ist mittlerweile die letzte Fläche auf dem Platz nach dem Verlegen von Versorgungsleitungen von der Schweinfurter Baufirma Pfister wieder zubetoniert. Eigens für das besondere Projekt Sömmersdorf habe er auch eine andere Baustelle vorübergehend hintenan gestellt, berichtete Rudi Pfister.

Früher als erwartet ist auch die Geretsrieder Stahlbaufirma Lehmann am Werk: Die Vorbereitungen für den Aufbau des Stahltragwerks am Platz laufen, berichtete Vereinsvorsitzender Robert König. Angeliefert wurden auch die ersten beiden mächtigen, 6,5 Tonnen schweren Stahl-Fußpunkte, die auf die Widerlager geschraubt werden. Die Fußpunkte dienen den zwei fachwerkartigen, gegenläufig geneigten Bogenbinderpaare quer über den Platz. Über 45 Meter werden sich diese frei über den Zuschauerraum wölben. Zwölf Fachwerkträger werden dann längs darin eingebunden, auf 40 Meter von der Robert-Seemann-Halle bis zur Freilichtbühne. Mit dem Aufbau wird am Dienstag nach Ostern begonnen, mit Hilfe eines 100-Tonnen-Krane werden dann die Stahlteile aneinandergefügt.

Dass die bogenförmige Dachkonstruktion des Oberwerrner Architekten Michael Theiss ein Sondergebiet der Baustatik ist, verdeutlichte Alexander Joachim vom gleichnamigen Schweinfurter Ingenieurbüro. Gewaltige Kräfte wirken dort, weshalb die vier Widerlager auch mit je 130 Meter Micropfählen in das Erdreich eingespannt sind, jedes Fundament fünf Tonnen Stahl und 25 Kubikmeter Beton erhielt.

Dem Vier-Augen-Prinzip entsprechend wurden die Berechnungen des Büros, durchgeführt von Ingenieur Stephan Knop, von der Landesgewerbeanstalt Würzburg überprüft. Partner dort war ausgerechnet der Statiker Dr. Gastmeyer, der schon das Dach des Münchner Olympiastadions berechnet hatte, sagte Joachim. Was damals ebenfalls eine große Herausforderung für Planer, Statiker und Firmen war.

Anders als das dortige Plexiglas wird aber eine helle Membran aus Polyestergewebe mit PVC-Beschichtung die 1600 Quadratmeter große Oberfläche der Stahlkonstruktion überspannen. Nur zwei Millimeter dick, aber extrem reißfest und tragfähig, was Schnee- und Windlast anbelangt, sowie geräuscharm bei Regen, informierte Werner Fröhlich von der beauftragten Münchner Firma Velabran. Ziel ist, bis zum ZDF-Gottesdienst so viele der sechs Stahlkonstruktionsfelder zu überspannen wie möglich, beginnend von der Bühne her. Die Membran wird dabei auf einer Seite am Stahlbau befestigt und über das Feld gezogen.

Sobald ein Feld fertig ist, sind die Elektrotechniker gefragt. Als selbstbezeichnete „Nischenarbeiter“, die immer wieder zwischendurch agieren, haben die Fachleute der Wipfelder Firma Schneider nach den Vorgaben des Schwanfelder Ingenieurbüros EP Elektroplanung bereits Kabel verlegt, Kabelrinnen gebaut, neue Sicherheitstechnik eingebaut und die Robert-Seemann-Halle mit Brandmeldetechnik versehen. In bis zu drei Schichten wollen sie notfalls im Mai arbeiten, zumal im Stahlgerüst dann noch die Beleuchtung angebracht werden muss.

Eigens für das „besondere Projekt Sömmersdorf“ hat die Oberpfälzer Medientechnik-Firma lionstag ihr Personal aufgestockt. Licht-, Video- und Tontechnik für eine halbe Million Euro werden dort installiert. Eine 28 Quadratmeter große Videowand ist in der Innenbühne bereits aufgebaut, informierte Geschäftsführer Patrick Lehmeier, die ehrenamtlichen Techniker aus Sömmersdorf sind schon geschult. 30 Funkmikrophone sind bereits kalibriert.

Eigene Datenkabel müssen über Leerrohre im Boden von der Videowand zur neu errichteten, 20 Quadratmeter großen Technikkabine am hinteren Zuschauerrand gezogen werden. Noch installiert werden muss auch die Tontechnik.

Für die Lichttechnik werden etwa 1,5 Kilometer Kabel in die Dachkonstruktion gezogen. „Wir werden wohl auch in Nachtschicht arbeiten“, blickt Lehmeier voraus. Als technische Leiterin wird zu den Spielzeiten eine professionelle Medientechnikerin, Marina Dötterl, dem Sömmersdorfer Team zur Seite stehen.

Dass das Bauprojekt auch Nerven kostet, verhehlte Vereinsvorsitzender Robert König nicht. Aber wie er ist auch Bürgermeister Arnold schon ganz gespannt auf das Raumgefühl unter dem neuen Dach.

 

Text: Silvia Eidel, freie Journalistin

 

 


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Die Fränkischen Passionsspiele Sömmersdorf wurden 2020 ins bayerische Landesverzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen

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